Wie unsere treuen Leser sicherlich wissen, ist das ferne Luxburg nicht gerade für seine Ruhe und Geborgenheit bekannt (der Volkesmund berichtete). Vielmehr kommen aus diesen Landen meist nur Berichte von Kämpfen, grausigen Morden, dunkelster Magie und finsterer Kulte. Nun aber erfuhr der Volkesmund aus gut unterrichteten Kreisen, dass noch in diesem Jahr ein großes Volksfest in Luxburg geplant sei, zu dem ein jeder herzlich eingeladen sei.
Es mag sein, dass diese Idee dem verzweifelten Gedanke entsprang die Moral der gebeutelten luxburger Bürger zu heben. Was uns vom Volkesmund jedoch wahrlich die Sprache verschlug, ist der Ort den man gerüchteweise für das große Fest auserkoren hat. So will man das Volksfest nicht in Luxburg-Stadt oder den Kernlanden Luxburgs feiern. Auch die relativ sicher geltende Komturei unter Schutz des Heiligen Orden Andorans, wurde nicht in Betracht gezogen. Nein! Ausgerechnet im oder am Warndt-Wald soll das Volksfest ausgerichtet werden. Zumindest wir vom Volkesmund hörten bisher von diesem Wald, selbst für Luxburger Verhältnisse, nur überaus schreckliche Geschichten. So erzählt man sich, das dort einst eine Kreatur, halb Frau, halb Spinne, gehaust haben soll. Auch war der Warndt wohl jahrelang Zentrum mindestens eines dunklen Kultes.
So kann man wohl getrost davon ausgehen, dass ein Großteil der Fest-Besucher aus gestaltwandlerischen Bestien, blutdürstigen Vampiren, skrupellosen Kultisten, kaltblütigen Mördern und übelstem Lumpenpack bestehen dürfte.
Nun, so sehr wir auch hoffen, dass wir uns irren: Wir vom Volkesmund jedenfalls können selbst den tapfersten Reisenden den Besuch dieses Volksfestes nicht empfehlen. Sollte sich doch der ein oder andere waghalsige Recke dorthin verirren und, noch wichtiger, von dort zurückkehren, so wäre es uns eine Ehre dessen Bericht hier veröffentlichen zu dürfen.
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Mittwoch, 1. Februar 2017
Montag, 23. Januar 2017
Bald Lehnsvergabe in Montargon-Drachenfurt?
Wie der Volkesmund aus dem Umfeld des Hofes in Kornburg erfahren hat, soll seine hochwohlgeborene Magnifizenz Graf Patharis planen, demnächst Meister Fedescius, den Leiter der hiesigen „Kanzlei zur Ermittlung und Aufklärung in Angelegenheiten von Schwarzmagie, unerwünschter magischer Aktivitäten, kultistischer Umtriebe und arkaner Phänomene“ in den Adelsstand zu erheben. Damit einhergehen soll die Vergabe des Weilers Erlenwies im Montargoner Kernland als Lehen.
Freitag, 14. Oktober 2016
Rat von Kornburg besorgt! Verlegt der Graf seinen Sitz nach Lithanien? Vorsorgliche Petition: Gräflicher Sitz soll in Kornburg bleiben!
Seit der überraschenden Nachricht, dass unser Landesherr, der Graf von Montargon-Drachenfurt, in Kürze wohl auch Thronlegat der moldraciaschen Kolonie Lithanien werden soll, beherrscht dieses Thema die Marktplätze, Tavernen und sonstigen öffentliche Orte unserer Grafschaft. Letztlich wird es wohl kaum jemand verwundert haben, dass die Wahl für dieses Amt auf seine hochwohlgeborene Magnifizenz fiel, gelangte doch unter seiner Führung die Kronprovinz Conventien trotz widrigster Umstände zu neuer Blüte und das Land gedeiht heute prächtig.
Montag, 26. September 2016
Kultisten und dämonische Umtriebe in Uchtelmang
Nach einer langen und ereignislosen Schiffsreise, erreichte ich endlich die ferne Kronkolonie Moldraciaisch-Lithanien. Das Schiff auf dem ich meine Passage gebucht hatte, die "Stolz von Nethara", legte am frühen Vormittag in der Hafenstadt Thorn an. Zunächst wirkte die Stadt auf mich wie jeder andere Hafenstadt auch. Alles schien seinen gewohnten Gang zu gehen.
Graf Dijarion Patharis wird Statthalter in Lithanien
Unser Herausgeber, Herr Bastian Ährenfeld, hat uns einen Bericht aus dem fernen Lithanien zukommen lassen, nach dem unserem geliebten Landesherr der Titel des Statthalters in der moldraciaschen Kronkolonie zugesprochen wurde.
Montag, 12. September 2016
Bald neuer Statthalter für moldraciasche Provinz Lithanien?
Wie unsere treuen Leser sicherlich wissen, kam bei einem tragischen Großbrand im Frühjahr dieses Jahres nicht nur der Kronlegat Raimund von Sitteswalde mitsamt seiner Familie ums Leben, sondern auch ein Großteil der Adligen und Würdenträger der Provinz fern des moldraciaschen Mutterlandes. In den letzten Monaten mehrten sich Berichte, dass die lange Zeit des Machtvakuums und der verwaisten Ämter in vielen Teilen der Provinz zunehmend eine Gefahr für Ordnung und Sicherheit darstellt.
Mittwoch, 7. September 2016
In eigener Sache
Werte Leser und Leserinnen,
seit nunmehr gut drei Jahren ist es mir eine Freude und ein Privileg den allseits beliebten "Volkesmund" herauszugeben.
Zunächst wurde mein kleines Nachrichtenblatt nur in einigen Schänken unserer schönen Grafschaft ausgelegt. Mittlerweile kann ich mit Stolz erzählen, dass der "Volkesmund" nicht nur auch in der gräflichen Residenz, nein auch in fernen Landen wie Sinan oder Truul gelesen wird.
seit nunmehr gut drei Jahren ist es mir eine Freude und ein Privileg den allseits beliebten "Volkesmund" herauszugeben.
Zunächst wurde mein kleines Nachrichtenblatt nur in einigen Schänken unserer schönen Grafschaft ausgelegt. Mittlerweile kann ich mit Stolz erzählen, dass der "Volkesmund" nicht nur auch in der gräflichen Residenz, nein auch in fernen Landen wie Sinan oder Truul gelesen wird.
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