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Montag, 21. Januar 2019

Großzügige Kornlieferung nach Eire

Es sind harte Zeiten, mitten im Winter. Selbst in Ravernien, wo die derzeitige Kälte den braven Bürgern hart zusetzt und mancherlei Unbill mit sich bringt. Und doch leiden wir hierzulande weniger als in vielen anderen Landstrichen. Denn in den Herzogtümern, Grafschaften und Provinzen des Reiches herrschen unter der Regentschaft unseres Königs Ehrfried I. und der Provinzherren seit Jahren Frieden und Sicherheit. Auch an Nahrung mangelt es nicht, gerade auch nach der Rekordernte letztes Jahr. Gute Voraussetzungen also, um gut über den Winter zu kommen und zuversichtlich ins Frühjahr zu blicken.
Insbesondere in der Ostmark Conventien, gemeinhin als Kornkammer des Reiches bekannt, bersten die Kornspeicher aus allen Nähten. Gleichzeitig kommen im Rahmen der Zehntzahlungen immer noch weitere Kornlieferungen in der Provinzhauptstadt an, die nicht umsonst den Namen Kornburg trägt.

Ganz anders sieht es in vielen Teilen der Welt aus, wo die Bevölkerung unter Kriegen, Unruhen oder finsteren Umtrieben zu leiden hat. So auch in Eire, einer Insel im Westmeer. Wie uns berichtet wurde, wurde unser Graf Dijarion Patharis von einem alten Freund namens Johann von Schattenthal auf die Nöte der dortigen Bevölkerung aufmerksam gemacht, der sich besagter Johann von Schattenthal seit einiger Zeit eng verbunden fühlt.
Dies rührte seine hochwohlgeborene Magnifizenz wohl dergestalt, dass sich der Herr Graf entschloss, aus eigenen Mitteln einen kleinen Teil der Kornreserven aufzukaufen und nach Eire verschiffen zu lassen, wo das Korn dringender benötigt wird. So machte sich letzte Woche vom Hafen in Anakusta eine Kogge auf den Weg gen Nordwesten, vollbeladen mit Kornsäcken. Ziel der Lieferung in Eire soll die Siedlung Keallifane sein, wo die Sippe der D´Ouessant lebt.

Dies wurde uns auch von dem Kapitän des Frachtschiffes bestätigt, der sich wie folgt äußerte: „Jo, dat sin schon etliche Säcke, die wir da mitnehmen, rüber nach Eire. Müsste reichen, um so nen paar große Familien oder mehr über den Winter zu bringen, denk ich ma. Abliefern sollen wir die Ladung bei einem Herrn Marlac, der wird sich freuen!“.
Auf Nachfrage am gräflichen Hof in Kornburg war seitens des gräflichen Amtmannes Kasimir zur Mühlen nur eine knappe Bestätigung zu erhalten, verbunden mit dem Hinweis auf die ja schon sprichwörtlich bekannte Großzügigkeit unseres Grafens.

Freitag, 9. November 2018

Großer Verlust für Moldraciasche Krone!

Wertvolle Arkanillieferung in Moldraciasch-Lithanien wohl verloren!

Der Volkesmund hat im Laufe des Jahres mehrfach über einen geheimnisvollen Transport berichtet, der in Moldraciasch-Lithanien stattfand. Nun konnten wir endlich etwas Licht ins Dunkel bringen. Bei der geheimnisvollen Ware, die aus dem Khanat im Osten geliefert und die an die Westküste zur Verschiffung in Thorn gebracht werden sollte, soll es sich nach glaubwürdigen Quellen um schwarzes Arkanil gehandelt haben. 

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Pfeifende Schweine in Luderun?

Sicherlich kennen einige unserer treuen Leser den Ausspruch "Ich glaube mein Schwein pfeift". Bis vor kurzem noch, waren wir vom Volkesmund uns sicher, dass es sich hierbei lediglich um ein Sprichwort handeln kann. Pfeifende Schweine und ähnliches Getier gehören, so die einhellige Meinung in den Verlagsräumen, gehören wohl bestenfalls ins Reich der Sagen, Legenden und Ammenmärchen.


Nun erreichten uns vom Volkesmund aber Berichte aus dem Sternenwald im fernen Luderun, die tatsächlich von einem pfeifenden Schwein erzählen. Wie auch unser hochwohl geschätzer Herr Graf bestätigen würde ist diese Gegend Luderuns, wenn nicht das ganze Land, für so einige Absonderlichkeiten bekant. So neigen wir vom Volkesmund auch dazu, unseren Quellen zu glauben.
Diesen zu Folge wurde nun kürzlich eben ein Schwein in Luderun beobachtet wie es neben der Landeshymne auch noch diverse andere Liedchen und Melodien pfeifen würde.
Selbst so zotige Lieder wie das berüchtigte Lied der der Herrin Gaia soll das Tier recht melodisch zum Besten gegeben haben.
Details dazu, und welche andere Schweinereien das Borstenvieh im Repertoire hatte, werden wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen.

Vor Ort konnte sich einer unserer Berichterstatter im Gespräch mit der Landfrau Gutrun (22) ein genaueres Bild der Lage verschaffen:

"Zunächst dachten alle mein Mann pfeift den Frauen auf dem Hof nach, wobei er das natürlich vehement bestritt. Was es nur noch wahrscheinlicher machte, denn wer sonst sollte sich so heftig verteidigen wenn er unschuldig ist. Aber es klärte sich doch recht flott auf, daß er nicht der Schuldige war. Eine unserer Mägde hat nämlich das Schwein dabei erwischt wie es pfiff. Und da war mein Mann nicht da sondern ganz weit weg auf dem Wochenmarkt. Man glaubt es kaum da liegt unser Schwein Barabas im Koben und pfeift fröhlich vor sich hin.“
Auf die Frage hin ob das Schwein denn nun im Winter geschlachtet werde antwortet die Bäuerin entsetzt: „Nein natürlich nicht. Ich hab vor noch mehr davon zu züchten und an Gaukler und Menagerien zu verkaufen.“
Auf die Frage hin was den als nächstes kommen möchte. Sprechende Hunde vielleicht? Meinte die Bäuerin trocken „Wohl kaum“
Wobei unsere Berichterstatter schwören könnte das in diesem Moment der Hofhund neben ihr „Bell Bell“ gesagt hat.

Letzteres halten wir vom Volkesmund nun aber doch für übertrieben. Vielmehr mag man unserem Kollegen in Luderun damit einen üblen Streich gespielt haben. Oder aber er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dem örtlichen Schnaps zu sehr zugesprochen.

Wie dem auch sei, künftig sollte man es sich mehrfach überlegen, wenn einem, zumindest in Luderun, ein Landmann mit den Worten "Ick glaab min Schwinn pfifft" empfängt. Mag sein er meint es wirklich und wahrhaftig...




Samstag, 29. September 2018

Moldraciaisch-Lithanien: Wertvoller Transport anscheinend spurlos verschwunden!

In den vergangenen Monaten war viel spekuliert worden und auch der VOLKESMUND hat berichtet: ein ominöser, anscheinend sehr wertvoller Transport. Der Vogt der moldraciaischen Kolonie Lithanien hatte per öffentlichem Aufruf streitbare Männer und Frauen gesucht, um einen wertvollen Transport zu sichern, der aus von der Ostgrenze der Kolonie aus nach Thorn gebracht werden sollte, wo er in Richtung des moldraciaischen Kernlandes verschifft werden sollte.

Es gab viele Gerüchte, was dort wohl transportiert werden sollte. So wurde von Gold, gefangenen Ciuchén oder gar Arkanil gemunkelt. Auf jeden Fall äußerst wertvoll.  Leider haben wir immer noch keine Fakten, was für ein Transport es war.

Nun scheint es aber so zu sein, als der Transport bisher nicht in Thorn angekommen ist. Umso verwunderlicher, war doch die Rede von bis zu 100 Streitern, die als Geleitschutz angeheuert wurden. Unser Berichterstatter in Thorn hat uns mitgeteilt, dass allenfalls ein Teil dieser Leute wieder nach Thorn zurück gekehrt ist, allerdings mit deutlichen Zeichen der Erschöpfung und Kampfesspuren. Von dem Transport selbst hat man bisher nichts gehört.

Sollte dies so zutreffen, wäre das sicher äußerst beunruhigend. Eine offizielle Erklärung der Vogtei oder gar des Statthalters persönlich liegt bisher nicht vor. 

Wir werden natürlich informieren, sobald sich neue Erkenntnisse ergeben.


Mittwoch, 4. Juli 2018

Kaffee nach Grafenart


Nicht nur uns vom Volkesmund kam in den letzten Tagen immer wieder ein merkwürdiges Getränk zu Ohren. Nein, selbst in den entlegeneren Gegenden unserer schönen Heimat hörte man von dem geheimnisvollen Trank der wohl in den verschiedensten Adelshäusern derzeit äußerst beliebt sei.
Der geneigten Leser mag schon ahnen um was es geht. Tatsächlich ist es einem unserer Berichterstattern gelungen nähere Informationen zu dem fast schon sagenumwobenen "Kaffee nach Grafenart" zu erlangen.

Dienstag, 3. Juli 2018

Mumifix

Wolln Sie ewig leben?
Hat es bisher noch nicht geklappt?
Selbst jungfrauenopfer und blutbäder waren wirkungslos und es hat sie immer wieder dahingerafft?
Vergessen sie die altbackenen klischees, die jungfrauen und den anderen firlefanz der Quacksalber. Die wollen sie eh nur über den tisch ziehen.
Wir dagegen haben was ganz neues in unserer alchimistenküche gebraut: "mumifix" die lotion zur inneren und äußeren anwendung. 


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