Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Donnerstag, 9. April 2026

Das elbische Schlachtenwalross – Gibt es dieses Tier wirklich?

  

Unsere treuen Leser haben sicherlich bereits von dem ganz besonderen Reittier der Luxburger Elben gehört, dem Reitwalross. Dieses Tier wurde immer wieder bei den Berichten aus Luxburg erwähnt. 
Es soll sich dabei um besonders große, robuste Walrösser handeln, auf denen die Elben sogar in Kämpfe reiten.
Bekannt wurde dieses besondere Reittier der Laicambar-Elben durch verschiedene Luxburg-Reisende, die von diesen Tieren berichteten.

Wir wissen, dass nicht wenige unserer Leser nach wie vor nicht überzeugt davon sind, dass es dieses Tier wirklich gibt oder ob es sich nicht um eine Verwechslung handelt.
Wobei sich dann natürlich die Frage stellt, mit was das Reitwalross verwechselt wurde? Die Vorstellung, dass die edlen Elben z.B. stattdessen auf einer Kuh durch den Warndtwald galoppieren, erscheint auch nicht plausibel. Auch Wildschweine oder dergleichen würden wohl eher zu Orks passen, aber nicht zu Elben.
Außerdem beschwören mehrere Leute, sie hätten aus dem Mund eines dortigen Elbenfürsten persönlich gehört, dass dieser sich für den Heimweg auf sein Walross schwingen wolle.

Neuen Auftrieb erhielt das Gerücht um das elbische Reitwalross Anfang des Jahres bei dem gräflichen Empfang auf Burg Altdorn. Dort war unter anderem ein Ritter aus Luxburg zu Gast, der dem Vernehmen nach bestätigte, dass die dortigen Elben, insbesondere die Hochelben des Laicambar, aber auch die elbische Prinzessin des Warndtwaldes, solche Tiere besitzen.
Ja, der Ritter kündigte sogar an, er wolle selbst in Bälde mit der Zucht dieser edlen und kampftauglichen Reittiere beginnen und hoffe im Falle des Gelingens auf gute Geschäfte mit den dortigen Elben. 



Sonntag, 1. März 2026

Ostmark Conventien liefert größere Menge Korn nach Eire

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, wurde vor einigen Wochen ein Wagenkonvoi in Kornburg zusammengestellt, voll beladen mit Getreide. Die Ochsenkarren wurden dann nach Kluhafen gebracht, wo ihre Ladung auf ein Schiff verladen wurde. Unsere Quellen haben uns weiter berichtet, dass das Ziel des Schiffes die Insel Eire im Westmeer gewesen sein soll.  Initiator der Lieferung soll der gräfliche Hof zu Kornburg gewesen sein.
Wir erinnern uns, dass es vor ungefähr sieben Jahresläufen bereits schon einmal eine größere Lieferung im Auftrage des Grafen von Montargon-Drachenfurt dorthin gegeben haben soll (der Volkesmund berichtete). Ob das Getreide wie seinerzeit auch wieder zu der Siedlung Keallifane weiter transportiert wird, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Allerdings sorgte das Bekanntwerden der Lieferung diesmal wohl für eine gewisse Unruhe sowohl in Händlerkreisen, als auch im Kornburger Rat. Denn es handelte sich bei dem Getreide angesichts der Jahreszeit nicht um frisch geerntetes Korn, sondern um Getreide aus den Winter- und Saatgutspeichern. Der Grund der Besorgnis: Wenn nun aus dieser Reserve zu viel entnommen wurde, wird das unweigerlich zu Preisanstiegen oder gar einer Knappheit an Saatgut führen.
Die Entwarnung durch die gräfliche Verwaltung zu Kornburg folgte aber auf dem Fuße: Selbstverständlich werde es keine Knappheit geben. Zum einen sei der Winter so gut wie vorbei und zum anderen lagere noch mehr als genug Getreide für die neue Aussaat.

Freitag, 27. Februar 2026

Erster großer Empfang auf Burg Altdorn

Im ersten Monat dieses Jahres gab es eine Premiere in der Grafschaft Montargon-Drachenfurt, nämlich einen Empfang auswärtiger Gäste.
Dies war auch der erste feierliche Anlass auf der instand gesetzten Burg Altdorn überhaupt. Diese war noch vor einigen Jahren eine großteils verfallene Ruine und wurde mit viel Aufwand wieder soweit aufgebaut, dass sie dem Grafen als formaler Amtssitz dienen kann. Anlässlich der Nobilitierung der Hofmagierin Neira Ringsdorf hatte der Landesherr der jungen Magierin erlaubt, Freunde und Bekannte zu einem Empfang einzuladen, so dass diese dem feierlichen Akt beiwohnen konnten.
Darüber hinaus waren auch noch zahlreiche weitere Gäste angereist, darunter z.B. der Großmagister Cordobayan aus Camegon, der Luxburger Ritter Albrecht von Neuerburg oder aus Mytraspera eine Gesandtschaft der Seehandelsgilde unter Führung des Vizegouverneurs von Mersburg. Und noch viele mehr, die alle aufzuzählen hier den Rahmen sprengen würde.
Wie wir erfahren haben, soll die frischgebackene Hofmagiern sichtlich gerührt gewirkt haben bei der Laudatio ihres Meisters. Oder lag es vielleicht daran, weil sie im Anschluss daran ihre Erhebungsurkunde zur Herrin von Grauwald erhielt? So oder so, sicher ein denkwürdiger Tag für die Neuadelige, an den sie noch lange zurückdenken wird. Wir vom Volkesmund gratulieren auf jeden Fall herzlich!
Bei so vielen Gästen aus allerlei unterschiedlichen Kulturkreisen nicht verwunderlich, gab es dem Vernehmen nach auch eine kleinere Störung. Diese ging wohl von einem Zwerg aus, der zur Gesandtschaft aus Mytraspera gehörte. Dieser machte durch lautstarkes Rummaulen auf sich aufmerksam und fiel wohl sogar dem Gastgeber ins Wort, wurde allerdings von anderen Gästen rasch wieder zur Ruhe gebracht.
Großes Lob gab es von den Gästen für die vorzügliche Verpflegung, da hatte sich der Graf wohl nicht lumpen lassen und zu Ehren seiner Schülerin ordentlich auffahren lassen.
Bei den Händlern nicht nur aus Fichtenbrunn und Umgebung dürften die Kassen entsprechend geklingelt haben, so dass es kaum wundert, wenn von dieser Seite die Anregung kam, es könnten gerne mehr solcher feierlichen Anlässe zelebriert werden.

Dienstag, 22. Juli 2025

Offizielle Bestätigung liegt vor: Hofmagierin Neira Ringsdorf nun Meisterin

Schon seit längerem vernahmen wir gerüchteweise, dass die Ernennung von Neira Ringsdorf zur Meisterin anstünde. Nun hat die Redaktion des "Volkesmund" auf Nachfrage die offizielle Bestätigung seitens des gräflichen Hofes zu Kornburg erhalten: die Hofmagierin Neira Ringsdorf darf sich fortan mit dem Meistertitel schmücken!
Den meisten unserer einheimischen Leser dürfte der Name Neira Ringsdorf ein Begriff sein. Genau, das ist jene junge Frau, die nun seit fünf Jahresläufen die ehrenvolle Aufgabe der Hofmagierin zu Kornburg wahrnimmt. Immerhin als bisher jüngste Frau in einer solch verantwortungsvollen Position im ganzen Ravernischen Reich. Hatte es damals vereinzelt böswillige Gerüchte gegeben, Neira Ringsdorf hätte diese prestigeträchtige Position nur als großzügige Geste unseres Landesherrn erhalten und weil sie nun mal eben der Zögling des berühmten Erz- und Omnimagiers Dijarion Patharis zu Tayarand sei, so sind diese Behauptungen inzwischen verstummt. Heutzutage hören wir landauf, landab nur Gutes über Neira Ringsdorf, ihre Arbeit bei Hofe und ihre Hilfsbereitschaft auch dem gemeinen Volke gegenüber.

Wahrscheinlich hätte Frau Ringsdorf schon früher die Meisterwürde erhalten können, denn natürlich ist ihr Lehrmeister Kraft seines akademischen Ranges berechtigt, eine Ernennung in den Meisterrang vorzunehmen. Jedoch haben wir erfahren, dass es ihrem Meister wichtig war, jeden Anschein der Günstlingswirtschaft zu vermeiden und daher vorher eine zweite Beurteilung durch die Königliche Akademie vornehmen zu lassen. Ein Verfahren, dass sicher auch sehr im Interesse der Kandidatin selbst war. Schließlich ist wohlbekannt, wie viel Wert die Hofmagierin auf einen korrekten Ablauf legt, wenn es um arkane Dinge geht. Uns wurde schon öfters mitgeteilt, dass sich Neira Ringsdorf, trotz ihrer oben erwähnten Verbundenheit mit dem einfachen Volke, durchaus auch sehr abfällig über sogenannte "Zausel" äußert, die ihre angeblichen Titel auf irgendeine unakademische oder fragwürdige Weise erhalten hätten.
Wie nun aber auch bekannt, brauchen akademische Abläufe ihre Zeit, zumal unter der gestrengen Leitung der hochgelehrten Spektabilität Darin von Weiheringen, dem Kanzler der Ravernischen Akademie. So soll die Prüfung ihrer Eignung denn auch einige Zeit gedauert haben, getreu dem Motto "gut Ding will Weile haben und wenn es um Magie geht, gleich zweimal". Umso glücklicher dürfte die Kandidatin gewesen sein, als dann endlich die frohe Kunde in Kornburg eintraf, dass sich der Prüfungsausschuss der Akademie in vollem Umfang der Beurteilung ihres Meisters anschließe und die Vergabe des Meistertitels für angemessen erachte.
Obwohl wir von der Redaktion des Volkesmunds zugegebenermaßen wenig von der arkanen Welt verstehen, so finde auch wir, dass sich das Warten auf alle Fälle gelohnt hat. Ist doch ein auf diese Weise von mehreren Koryphäen bestätigter und erhaltener Titel deutlich wertvoller als eine Ernennung dubioser Herkunft.

Inzwischen ist uns auch zu Ohren gekommen, dass unser hochwohlgeborener Landesherr zu Ehren seiner Hofmagierin noch eine formale Ehrung plant. Dies wird aber wohl erst erfolgen, wenn der Graf von seinen herbstlichen Verpflichtungen als Kronrat in der Reichshauptstadt zurück ist.

Natürlich möchten auch wir vom "Volkesmund" nicht versäumen, der frischgebackenen Meistermagierin Neira Ringsdorf zu gratulieren und ihr alles Gute für ihre weitere Arbeit am Kornburger Hof zu wünschen!

Dienstag, 1. Juli 2025

Spruch des siebten Monats

Der beste Spruch für den siebten Monat kommt dieses Mal aus dem beschaulichen Örtchen Lorsweid in Montargon-Drachenfurt von Ludwig Weber und seiner Familie:

"Im Sommer muss vor Hitze braten, was im Herbste soll geraten!"

Wir vom Volkesmund hoffen natürlich ebenfalls, dass die Ernte im Herbst gelingt!

Montag, 20. Januar 2025

Der Volkesmund braucht dich!

In Deinem Dorf geschehen merkwürdige Dinge, über die die Welt informiert werden muss?
Bei Deiner letzten Reise bist über das Ei eines Riesen gestolpert?
Du hast einen Igor gefunden?

Gleich was Dich auch bewegen mag, wir drucken es für Dich!*

Schicke uns Deinen Artikel einfach per Brieftaube,
oder besuche uns direkt im Verlagshaus

 * Der Chefredakteur des Volkesmunds nimmt sich das Recht heraus eingereichte Artikel zu kürzen, zu bearbeiten, zu editieren oder ganz abzulehnen. Mit Einreichen des Artikel überlässt der Urheber alle Rechte an dem Artikel dem Kutschbock-Verlag. Der Verlag ist in keinster Weise dazu verpflichtet dem Autor eine Gegenleistung zu Erbringen.

Dienstag, 22. Oktober 2024

Leserbrief von Margarete aus Landeshut

An den Herausgeber vom Volkesmund,

wir aus Landeshut freuen uns immer, wenn eine neue Ausgabe des Volkesmund bei uns eintrifft. Dafür wollen wir uns erst einmal bedanken. Denn hier zu uns nach Landeshut verirren sich nicht viele Händler. Nachdem jetzt die Ernte eingefahren ist und die kalte Jahreszeit bald anfängt, haben wir uns überlegt, beim nächsten Mal dem Händler einen Brief für euch mitzugeben. Wir sind nämlich der Meinung, dass eure Arbeit viel zu wenig gelobt wird! Ihr informiert uns immer ganz toll über das, was bei uns im Land so passiert. Bitte hört nicht auf mit eurer Arbeit!

Wir haben uns auch überlegt, dass wir vom einfachen Volk, euch auch etwas zurück geben könnten. Denn auch wir haben oft Wissen, das wir teilen können. Zum Beispiel die oftmals belächelten Bauernweisheiten, die sich aber ganz oft als wahr herausstellen. Also haben wir gesammelt und diesem Schreiben ein paar Weisheiten beigelegt. Aber es gibt bestimmt noch viel mehr davon, denn ihr habt nicht nur bei uns in Landeshut interessierte Leser. Vielleicht können wir ja auch noch von anderen Lesern lernen, wie die anderen Leser von uns? Um aber einen Anfang zu machen für den elften Monat des Jahres:

"Elfter Monat warm und klar, keine Sorge fürs nächste Jahr!"

Beste Grüße aus Landeshut,
Margarete