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Montag, 25. Februar 2019

Gleich und gleich gesellt sich gerne

Mit Freuden haben wir dem letzen Flugblatt des Volkesmundes entnommen, dass unser Landesherr das einfache Volk an der letztjährigen Rekordernte am Osthang teilhaben lassen möchte.
Selbstverständlich wollen auch wir uns da nicht lumpen lassen, und unseren Teil zum anstehenden Frühlingsfest in Kornburg beitragen.

So sei allen Bürgern und Festgästen hiermit kundgetan, dass auch wir 500 Liter des besten Drachenschrecks spenden werden, auf das wir gemeinsam ein wahrhaft rauschendes Fest feiern können.

gez. Winzerei Drachenhort, gräflicher Hoflieferant

Der Herr Graf auf Reisen.

Aus gut unterrichteten Quellen haben wir vom Volkesmund erfahren, dass sich unser Ladesherr in nur wenigen Monden wieder einmal auf Reisen begeben wird.
So heißt er, dass er eingeladen wurde der Trauung zwischen Cathair ap Kriegstein, Vogt zu Kleinsteinhausen und Bottenbach und Tamina Edeltraut von Bruchmühlbach Wolfstein beizuwohnen.
Noch liegen uns keine genauen Informationen darüber vor wer im Gefolge des Grafen zu den Hochzeitsfeierlichkeiten reisen wird.

Allerdings haben wir erfahren, dass wohl auch einiges an Kurzweil für das einfache Volk geboten sein wird. Daher werden wir vom Volkesmund unser Bestes tun auch einen unserer Berichterstatter zu den Feierlichkeiten zu schicken. Sollte uns dies nicht gelingen, sind wir aber denoch guter Dinge unseren geneigten Lesern Berichte aus unseren Quellen am Hofe des Herrn Grafen liefern zu können.

So oder so wünscht der Volkesmund unserem Landesherrn eine sichere Reise und einige vergnüglichen Stunden auf dem Fest.

Freitag, 22. Februar 2019

Rekordernte am Osthang

Graf Dijarion Patharis spendet 500 Liter für Kornburger Frühjahrsfest.

Wie der Volkesmund erfahren hat, haben die Weinhänge am berühmten Osthang im vergangenen Jahr eine Rekordernte eingebracht. Erfahrene Winzer sprachen uns gegenüber von so prallen Reben wie sie es schon seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben haben soll.
In seiner schon sprichwörtlichen Güte und Weisheit hat unser Landesherr durch seinen Amtmann Herrn Zur Mühlen nun kürzlich verlauten lassen, dass der Herr Graf zwei Fass mit je 250 Litern feinstem Osthang des Jahgangs 1118 seinen treuen Untertanen spenden möchte.
Zu diesem Zwecke soll das anstehende Frühjahrsfest in Kornburg dienen, wo der Inhalt der beiden Fässer an jeden durstigen Besucher kostenlos ausgeschenkt werden sollen.

Sicherlich kann sich der geneigte Leser vorstellen, daß der Jubel in den Straßen Kornburgs groß war, als der Herr Amtmann dies kund tat. Um so verwunderlicher, dass der Herr zur Mühlen, so berichtete man zumindest dem Volkesmund, wohl etwas blass wirkte, als er sich wieder auf dem Weg zum Grafensitz machte. So wollen wir alle hoffen, dass er sich nicht etwa im Winter eine Erkältung zugezogen haben mag.


Dienstag, 19. Februar 2019

Moldraciasch-Lithanien: Neue Erkenntnisse zu verschwundenem Arkaniltransport!

Hatten die Kultisten geheime Informationen?

In den vergangenen Monatsläufen haben wir mehrfach über den überfallenen Arkaniltransport in Moldraciasch-Lithanien berichtet, der für die Krone des ohnehin nicht besonders reichen Moldracia sicher ein herber Verlust darstellt. Bekannt ist inzwischen auch, dass es sich bei den Angreifern nicht etwa um eine Räuberbande, sondern eine gut organisierte Kampftruppe des berüchtigten Inamraskultes gehandelt hat.

Montag, 21. Januar 2019

Großzügige Kornlieferung nach Eire

Es sind harte Zeiten, mitten im Winter. Selbst in Ravernien, wo die derzeitige Kälte den braven Bürgern hart zusetzt und mancherlei Unbill mit sich bringt. Und doch leiden wir hierzulande weniger als in vielen anderen Landstrichen. Denn in den Herzogtümern, Grafschaften und Provinzen des Reiches herrschen unter der Regentschaft unseres Königs Ehrfried I. und der Provinzherren seit Jahren Frieden und Sicherheit. Auch an Nahrung mangelt es nicht, gerade auch nach der Rekordernte letztes Jahr. Gute Voraussetzungen also, um gut über den Winter zu kommen und zuversichtlich ins Frühjahr zu blicken.
Insbesondere in der Ostmark Conventien, gemeinhin als Kornkammer des Reiches bekannt, bersten die Kornspeicher aus allen Nähten. Gleichzeitig kommen im Rahmen der Zehntzahlungen immer noch weitere Kornlieferungen in der Provinzhauptstadt an, die nicht umsonst den Namen Kornburg trägt.

Ganz anders sieht es in vielen Teilen der Welt aus, wo die Bevölkerung unter Kriegen, Unruhen oder finsteren Umtrieben zu leiden hat. So auch in Eire, einer Insel im Westmeer. Wie uns berichtet wurde, wurde unser Graf Dijarion Patharis von einem alten Freund namens Johann von Schattenthal auf die Nöte der dortigen Bevölkerung aufmerksam gemacht, der sich besagter Johann von Schattenthal seit einiger Zeit eng verbunden fühlt.
Dies rührte seine hochwohlgeborene Magnifizenz wohl dergestalt, dass sich der Herr Graf entschloss, aus eigenen Mitteln einen kleinen Teil der Kornreserven aufzukaufen und nach Eire verschiffen zu lassen, wo das Korn dringender benötigt wird. So machte sich letzte Woche vom Hafen in Anakusta eine Kogge auf den Weg gen Nordwesten, vollbeladen mit Kornsäcken. Ziel der Lieferung in Eire soll die Siedlung Keallifane sein, wo die Sippe der D´Ouessant lebt.

Dies wurde uns auch von dem Kapitän des Frachtschiffes bestätigt, der sich wie folgt äußerte: „Jo, dat sin schon etliche Säcke, die wir da mitnehmen, rüber nach Eire. Müsste reichen, um so nen paar große Familien oder mehr über den Winter zu bringen, denk ich ma. Abliefern sollen wir die Ladung bei einem Herrn Marlac, der wird sich freuen!“.
Auf Nachfrage am gräflichen Hof in Kornburg war seitens des gräflichen Amtmannes Kasimir zur Mühlen nur eine knappe Bestätigung zu erhalten, verbunden mit dem Hinweis auf die ja schon sprichwörtlich bekannte Großzügigkeit unseres Grafens.

Freitag, 9. November 2018

Großer Verlust für Moldraciasche Krone!

Wertvolle Arkanillieferung in Moldraciasch-Lithanien wohl verloren!

Der Volkesmund hat im Laufe des Jahres mehrfach über einen geheimnisvollen Transport berichtet, der in Moldraciasch-Lithanien stattfand. Nun konnten wir endlich etwas Licht ins Dunkel bringen. Bei der geheimnisvollen Ware, die aus dem Khanat im Osten geliefert und die an die Westküste zur Verschiffung in Thorn gebracht werden sollte, soll es sich nach glaubwürdigen Quellen um schwarzes Arkanil gehandelt haben. 

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Pfeifende Schweine in Luderun?

Sicherlich kennen einige unserer treuen Leser den Ausspruch "Ich glaube mein Schwein pfeift". Bis vor kurzem noch, waren wir vom Volkesmund uns sicher, dass es sich hierbei lediglich um ein Sprichwort handeln kann. Pfeifende Schweine und ähnliches Getier gehören, so die einhellige Meinung in den Verlagsräumen, gehören wohl bestenfalls ins Reich der Sagen, Legenden und Ammenmärchen.


Nun erreichten uns vom Volkesmund aber Berichte aus dem Sternenwald im fernen Luderun, die tatsächlich von einem pfeifenden Schwein erzählen. Wie auch unser hochwohl geschätzer Herr Graf bestätigen würde ist diese Gegend Luderuns, wenn nicht das ganze Land, für so einige Absonderlichkeiten bekant. So neigen wir vom Volkesmund auch dazu, unseren Quellen zu glauben.
Diesen zu Folge wurde nun kürzlich eben ein Schwein in Luderun beobachtet wie es neben der Landeshymne auch noch diverse andere Liedchen und Melodien pfeifen würde.
Selbst so zotige Lieder wie das berüchtigte Lied der der Herrin Gaia soll das Tier recht melodisch zum Besten gegeben haben.
Details dazu, und welche andere Schweinereien das Borstenvieh im Repertoire hatte, werden wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen.

Vor Ort konnte sich einer unserer Berichterstatter im Gespräch mit der Landfrau Gutrun (22) ein genaueres Bild der Lage verschaffen:

"Zunächst dachten alle mein Mann pfeift den Frauen auf dem Hof nach, wobei er das natürlich vehement bestritt. Was es nur noch wahrscheinlicher machte, denn wer sonst sollte sich so heftig verteidigen wenn er unschuldig ist. Aber es klärte sich doch recht flott auf, daß er nicht der Schuldige war. Eine unserer Mägde hat nämlich das Schwein dabei erwischt wie es pfiff. Und da war mein Mann nicht da sondern ganz weit weg auf dem Wochenmarkt. Man glaubt es kaum da liegt unser Schwein Barabas im Koben und pfeift fröhlich vor sich hin.“
Auf die Frage hin ob das Schwein denn nun im Winter geschlachtet werde antwortet die Bäuerin entsetzt: „Nein natürlich nicht. Ich hab vor noch mehr davon zu züchten und an Gaukler und Menagerien zu verkaufen.“
Auf die Frage hin was den als nächstes kommen möchte. Sprechende Hunde vielleicht? Meinte die Bäuerin trocken „Wohl kaum“
Wobei unsere Berichterstatter schwören könnte das in diesem Moment der Hofhund neben ihr „Bell Bell“ gesagt hat.

Letzteres halten wir vom Volkesmund nun aber doch für übertrieben. Vielmehr mag man unserem Kollegen in Luderun damit einen üblen Streich gespielt haben. Oder aber er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dem örtlichen Schnaps zu sehr zugesprochen.

Wie dem auch sei, künftig sollte man es sich mehrfach überlegen, wenn einem, zumindest in Luderun, ein Landmann mit den Worten "Ick glaab min Schwinn pfifft" empfängt. Mag sein er meint es wirklich und wahrhaftig...