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Samstag, 16. September 2017

Handelsposten Biberau niedergebrannt Wie ist die Lage in Moldraciaisch-Lithanien?

Vor einigen Monaten informierten wir über einen Aufruf des Handelshauses Tonnstein. Das in Thorn in Moldraciaisch-Lithanien ansässige Handelshaus suchte mutige Recken und Maiden, weil der Kontakt zu dem abgelegenen Handelsposten Biberau abgerissen war. Der Handelsposten war erst einige Jahre zuvor eröffnet worden, um Handel mit den in der Gegend lebenden Jägern, Kräutersammlern und Edelmetallsuchern zu treiben.

Wie der Volkesmund nun erfahren hat, meldeten sich zahlreiche tapfere Streiter bei dem Handelshaus, die bereit waren, in Biberau nachzusehen. Doch das Ergebnis war erschütternd. Wie wir von Herrn Glockling, dem Schreiber des Handelshauses in Erfahrung bringen konnten, muss man den Handelsposten vorerst wohl als Totalverlust in den Büchern abschreiben.
Denn als die Expedition in Biberau eintraf, stellt man fest, dass die gesamte Anlage niedergebrannt war. Sowohl das Haupthaus als auch die Nebengebäude waren praktisch nur noch Ruinen. Anscheinend wurde der Handelsposten überfallen. Von der Bediensteten des Handelshauses fehlte jede Spur. Leider muss man aber davon ausgehen, dass sie allesamt nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Wer dafür verantwortlich war, konnten die tapferen Recken ebenfalls unschwer in Erfahrung bringen, wurden sie doch selbst in Kämpfe vermittelt. Dem Vernehmen nach handelte es sich bei den Angreifern um Angehörige des gefürchteten Inamras-Kultes, der bereits letztes Jahr während dem Wettkampf um den Posten des Statthalters in Erscheinung getreten ist. (Der Volkesmund berichtete)
Was der Kult in Biberau wollte, konnte uns Herr Glockling nicht sagen. „Wenn es diese Verbrecher auf unsere Waren abgesehen hatten, dann waren sie sicher enttäuscht. Denn allzu groß war der Wert der dort lagernden Waren nicht.“, so Glockling. Andererseits lehrt uns die Erfahrung, dass sich solche religiösen Eiferer meistens auch weniger für Felle oder Gewürzpflanzen interessieren, sondern ihre Schandtaten aus reiner Mordlust begehen.
Es liegt also noch vieles im Dunkeln. Denn da von „harten Kämpfen“ die Rede war, scheint es sich nicht nur um einige wenige Kultanhänger gehandelt zu haben. Es stellt sich also die Frage, was diese finsteren Gesellen dort wollten. Natürlich werden wir versuchen, dazu weitere Informationen für unsere treue Leserschaft zu besorgen und euch informiert zu halten.
Besonders interessant ist dabei auch, dass sich der Leiter der Kornburger „Kanzlei zur Ermittlung und Aufklärung in Angelegenheiten von Schwarzmagie, unerwünschter magischer Aktivitäten, kultistischer Umtriebe und arkaner Phänomene“ unter den Expeditionsteilnehmern befand.

Hatte der Edle Fedescius von Erlenwies vielleicht vorab Hinweise erhalten? Oder sollte sein Besuch in Moldraciaisch-Lithanien reiner Zufall sein und seine Spürnase führte ihn dann nach Biberau?

Natürlich werden wir vom Volkesmund versuchen, auch dazu weitere Informationen zu erhalten, die wir dann gerne mit unserer Leserschaft teilen.

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