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Sonntag, 1. März 2026

Ostmark Conventien liefert größere Menge Korn nach Eire

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, wurde vor einigen Wochen ein Wagenkonvoi in Kornburg zusammengestellt, voll beladen mit Getreide. Die Ochsenkarren wurden dann nach Kluhafen gebracht, wo ihre Ladung auf ein Schiff verladen wurde. Unsere Quellen haben uns weiter berichtet, dass das Ziel des Schiffes die Insel Eire im Westmeer gewesen sein soll.  Initiator der Lieferung soll der gräfliche Hof zu Kornburg gewesen sein.
Wir erinnern uns, dass es vor ungefähr sieben Jahresläufen bereits schon einmal eine größere Lieferung im Auftrage des Grafen von Montargon-Drachenfurt dorthin gegeben haben soll (der Volkesmund berichtete). Ob das Getreide wie seinerzeit auch wieder zu der Siedlung Keallifane weiter transportiert wird, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Allerdings sorgte das Bekanntwerden der Lieferung diesmal wohl für eine gewisse Unruhe sowohl in Händlerkreisen, als auch im Kornburger Rat. Denn es handelte sich bei dem Getreide angesichts der Jahreszeit nicht um frisch geerntetes Korn, sondern um Getreide aus den Winter- und Saatgutspeichern. Der Grund der Besorgnis: Wenn nun aus dieser Reserve zu viel entnommen wurde, wird das unweigerlich zu Preisanstiegen oder gar einer Knappheit an Saatgut führen.
Die Entwarnung durch die gräfliche Verwaltung zu Kornburg folgte aber auf dem Fuße: Selbstverständlich werde es keine Knappheit geben. Zum einen sei der Winter so gut wie vorbei und zum anderen lagere noch mehr als genug Getreide für die neue Aussaat.