Es soll sich dabei um besonders große, robuste Walrösser handeln, auf denen die Elben sogar in Kämpfe reiten.
Bekannt wurde dieses besondere Reittier der Laicambar-Elben durch verschiedene Luxburg-Reisende, die von diesen Tieren berichteten.
Wir wissen, dass nicht wenige unserer Leser nach wie vor nicht überzeugt davon sind, dass es dieses Tier wirklich gibt oder ob es sich nicht um eine Verwechslung handelt.
Wobei sich dann natürlich die Frage stellt, mit was das Reitwalross verwechselt wurde? Die Vorstellung, dass die edlen Elben z.B. stattdessen auf einer Kuh durch den Warndtwald galoppieren, erscheint auch nicht plausibel. Auch Wildschweine oder dergleichen würden wohl eher zu Orks passen, aber nicht zu Elben.
Außerdem beschwören mehrere Leute, sie hätten aus dem Mund eines dortigen Elbenfürsten persönlich gehört, dass dieser sich für den Heimweg auf sein Walross schwingen wolle.
Neuen Auftrieb erhielt das Gerücht um das elbische Reitwalross Anfang des Jahres bei dem gräflichen Empfang auf Burg Altdorn. Dort war unter anderem ein Ritter aus Luxburg zu Gast, der dem Vernehmen nach bestätigte, dass die dortigen Elben, insbesondere die Hochelben des Laicambar, aber auch die elbische Prinzessin des Warndtwaldes, solche Tiere besitzen.
Ja, der Ritter kündigte sogar an, er wolle selbst in Bälde mit der Zucht dieser edlen und kampftauglichen Reittiere beginnen und hoffe im Falle des Gelingens auf gute Geschäfte mit den dortigen Elben.