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Mittwoch, 17. Oktober 2018

Pfeifende Schweine in Luderun?

Sicherlich kennen einige unserer treuen Leser den Ausspruch "Ich glaube mein Schwein pfeift". Bis vor kurzem noch, waren wir vom Volkesmund uns sicher, dass es sich hierbei lediglich um ein Sprichwort handeln kann. Pfeifende Schweine und ähnliches Getier gehören, so die einhellige Meinung in den Verlagsräumen, gehören wohl bestenfalls ins Reich der Sagen, Legenden und Ammenmärchen.


Nun erreichten uns vom Volkesmund aber Berichte aus dem Sternenwald im fernen Luderun, die tatsächlich von einem pfeifenden Schwein erzählen. Wie auch unser hochwohl geschätzer Herr Graf bestätigen würde ist diese Gegend Luderuns, wenn nicht das ganze Land, für so einige Absonderlichkeiten bekant. So neigen wir vom Volkesmund auch dazu, unseren Quellen zu glauben.
Diesen zu Folge wurde nun kürzlich eben ein Schwein in Luderun beobachtet wie es neben der Landeshymne auch noch diverse andere Liedchen und Melodien pfeifen würde.
Selbst so zotige Lieder wie das berüchtigte Lied der der Herrin Gaia soll das Tier recht melodisch zum Besten gegeben haben.
Details dazu, und welche andere Schweinereien das Borstenvieh im Repertoire hatte, werden wir an dieser Stelle nicht veröffentlichen.

Vor Ort konnte sich einer unserer Berichterstatter im Gespräch mit der Landfrau Gutrun (22) ein genaueres Bild der Lage verschaffen:

"Zunächst dachten alle mein Mann pfeift den Frauen auf dem Hof nach, wobei er das natürlich vehement bestritt. Was es nur noch wahrscheinlicher machte, denn wer sonst sollte sich so heftig verteidigen wenn er unschuldig ist. Aber es klärte sich doch recht flott auf, daß er nicht der Schuldige war. Eine unserer Mägde hat nämlich das Schwein dabei erwischt wie es pfiff. Und da war mein Mann nicht da sondern ganz weit weg auf dem Wochenmarkt. Man glaubt es kaum da liegt unser Schwein Barabas im Koben und pfeift fröhlich vor sich hin.“
Auf die Frage hin ob das Schwein denn nun im Winter geschlachtet werde antwortet die Bäuerin entsetzt: „Nein natürlich nicht. Ich hab vor noch mehr davon zu züchten und an Gaukler und Menagerien zu verkaufen.“
Auf die Frage hin was den als nächstes kommen möchte. Sprechende Hunde vielleicht? Meinte die Bäuerin trocken „Wohl kaum“
Wobei unsere Berichterstatter schwören könnte das in diesem Moment der Hofhund neben ihr „Bell Bell“ gesagt hat.

Letzteres halten wir vom Volkesmund nun aber doch für übertrieben. Vielmehr mag man unserem Kollegen in Luderun damit einen üblen Streich gespielt haben. Oder aber er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits dem örtlichen Schnaps zu sehr zugesprochen.

Wie dem auch sei, künftig sollte man es sich mehrfach überlegen, wenn einem, zumindest in Luderun, ein Landmann mit den Worten "Ick glaab min Schwinn pfifft" empfängt. Mag sein er meint es wirklich und wahrhaftig...




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