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Mittwoch, 18. Mai 2016

Grafschaft unterstützt Luxburg wider die finsteren Umtriebe


Während hierzulande, wie in ganz Ravernien, seit Jahren eine Zeit des Friedens herrscht und das Land blüht und gedeiht, sieht es andernorts leider schlechter aus. Seit längerem erreichen den Volkesmund aus Luxburg beunruhigende Berichte. So scheint das Fürstentum ein Spielball der dunkelsten Mächte zu sein, denen seine leidgeprüfte Bevölkerung weitgehend schutzlos ausgeliefert zu sein scheint. Reisende sprechen von maskentragenden, menschengroßen Echsen, die nach der Vorherrschaft im Land trachten und Menschen versklaven. Doch damit nicht genug, es scheint gleich mehrere finstere Kulte zu geben, die sich in ihrer Blutrünstigkeit und dunklem Treiben gegenseitig überbieten, einer schlimmer als der andere. Zudem würden Teile des Fürstentums unter der Kontrolle einer Nekromantin stehen. Die rechtschaffenen Kräfte in Luxburg scheinen diesem Unheil weitgehend machtlos gegenüber zu stehen.


In dieser wenig hoffnungsvollen Lage hatte sich vor einiger Zeit die dortige Akademie in Persona des Akademieleiters Katharsis de Bastogne von Leyden an unseren hochgeschätzten Landesherrn Graf Dijarion Patharis zu Tayrand gewandt, und um Unterstützung gebeten. Wir erinnern uns, dass auch in Ravernien und dem heute friedlichen Montargon-Drachenfurt einst Kulte und Hexen ihr Unwesen trieben, doch inzwischen praktisch ausgerottet sind. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete die „Kanzlei zur Ermittlung und Aufklärung in Angelegenheiten von Schwarzmagie, unerwünschter magischer Aktivitäten, kultistischer Umtriebe und arkaner Phänomene“, die auf Geheiß unseres Landesherrn zu eben diesem Zwecke gegründet wurde. Auch heute noch steht die Kanzlei jederzeit bereit um im Bedarfsfall gegen Schwarzmagie jedweder Art vorzugehen. So erinnert sich der geneigte Leser sicherlich noch an die vermeintlich verfluchten Karotten, die ein Bauer letztes Jahr im Südosten Conventiens auf seinen Feldern entdeckt hatte (Der Volkesmund berichtete). Nach einer eingehenden Untersuchung konnte die Kanzlei damals Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um eine Laune der Natur, die die bewusste Karotten so seltsam hatte wachsen lassen.

Auf Wunsch des Grafen wagte sich nunmehr der Leiter der Kanzlei, Fedescius von Belhanka, höchst selbst in das schreckensgepeinigte Luxburg und drang mit einer Expedition tief in das Herzen des Beleriand vor. Dieser Landstrich sei wohl ein Zentrum des Echsenkultes und der Nekromantie. Wahrlich schreckliche Dinge müssen sich dort abgespielt haben, doch konnte dem Vernehmen nach nicht zuletzt durch die Expertise besagten Fedescius wohl das Schlimmste verhindert werden. Details sind dem Volkesmund noch nicht bekannt, wir werden aber weiter berichten, sobald uns weitere Fakten vorliegen.

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