Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Montag, 11. September 2017

Gräfliche Gesandschaft rettet Handelsposten vor Pilzbefall

Unser geliebter Landesherr Graf Dijarion Patahris befindet sich derzeit auf einer Rundreise durch die Lande Sinan und Raddak. Den Volkesmund erreichten nun Berichte darüber, dass der Herr Graf vor wenigen Tagen bei dieser Reise in einem abgelegenen Handelsposten eine Rast einzulegen gedachte.
Leider wurde dieser Wunsch wohl bereits direkt bei der Ankunft der gräflichen Reisegesellschaft unterbunden. An stelle der erhofften Ruhe traf man lediglich auf etliche Untote, die den Reisenden kurz vor dem Handelsposten auflauerten.

Um unsere treuen Leser gleich zu beruhigen, können wir vom Volkesmund versichern, dass nach unseren Informationen sowohl der Herr Graf als auch alle Mitglieder seiner Reisegesellschaft die folgenden Geschehnisse unbeschadet überstanden. Nicht zu letzt mag dies an den weiteren Reisenden liegen, auf die man auf dem Weg zum Handelsposten traf.
Jedenfalls konnten die Untoten, so berichtete man dem Volkesmund, erfolgreich aus dem Handelsposten vertrieben werden.
Treue Leser unserer kleinen Gazette mag es nun nicht verwundern, dass es natürlich nicht bei den Unannehmlichkeiten mit einigen wenigen untoten Gesellen blieb. Es stellte sich wohl alsbald heraus, dass der abgelegene Handelsposten auch durch seltsame Pilze bedroht wurden. Diese breiteten sich im umgebenden Wald aus, und stellten unseren Informationen nach eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben aller Anwesenden dar.
Während die Scholarin des Herrn Grafen, Neira Ringsdorf, alles in Ihrer Macht stehende tat, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen, konzentrierte der Herr Graf sich auf das Pilzproblem. Genauer gesagt unterstützte er eine zufällig anwesende, junge Nachwuchs-Alchimistin dank seinem reichhaltigen Wissen mit vortrefflichen Ratschlägen bei deren Untersuchungen.
So gelang es der namentlich leider nicht bekannten Alchimistin alsbald ein wirksames Mittel gegen den Pilz zu finden. Nicht zuletzt ist dies auch dem tapferen Einsatz des Kutschers unseres Herrn Grafen zu verdanken. Der tollkühne, oder nach Meinung des Volkesmunds eher lebensmüde, Fritz erklärte sich nämlich bereit unter Anleitung der Alchimistin die notwendigen Experimente durchzuführen.
Nicht weniger heldenhaft erwies sich derweil der allseits bekannte Tagelöhner Jasper, der ebenfalls den Herrn Grafen begleitete. Gemeinsam mit einem weiteren Reisenden wagte er sich in den Wald, der nicht nur von Untoten und Wilderern sondern auch von Wildschweinen unsicher gemacht wurde, um eben eines dieser Schweine lebend zu fangen. Tatsächlich wurde man so eines kleinen Frischlings habhaft, den man zu einer Art Trüffelschwein abrichten wollte um der Pilzplage Herr zu werden.

Leider war es den restlichen anwesenden Reisenden, trotz der tatkräftigen Unterstützung durch Neira Ringsdorf, nicht möglich mit den Untoten ebenso effizient zu verfahren wie mit den Pilzen. Dem Volkesmund liegen Informationen vor, dass man im Handelsposten zwar auf eine gefangene Nekromantin stieß, die wohl auch in Zusammenhang mit den untoten Kreaturen stand. Leider versetzten einige Soldaten aus dem sinanschen diese Dame derart in Rage, dass sie sich schlußendlich aus ihrem Gefängnis befreien konnte, und entkommen konnte. Dummerweise offenbarte man der Nekromantin dabei auch, dass ihre Schwester wohl im vergangenen Jahr in der Igelburg von dort anwesenden Reisenden getötet wurde. Die näheren Umstände dazu sind uns derzeit nicht bekannt.

Wir vom Volkesmund gehen allerdings auf Grund der vorliegenden Informationen davon aus, dass das nächste Ziel der Nekromantin nun eben diese Igelburg sein dürfte.

Sollte einer unserer Leser zufällig über weitere Erkenntnisse zu den Geschehnissen in Raddak haben, so würden wir vom Volkesmund uns über einen entsprechenden Bericht freuen. Gerne kann er auch einem unserer Schreiber diktiert werden.

Keine Kommentare:

Kommentar posten